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      Dr. Michael Hörner      
      FA FÜR DERMATOLOGIE, VENEROLOGIE, ALLERGOLOGIE      
      Hütteldorfer Straße 117 / 9  A-1140 Wien      
  ÄSTHETISCHE DERMATOLOGIE   Druckvariante
  Ästhetische und indizierte Behandlungen    
  Hier erfahren Sie mehr über Behandlungen zum Thema:    
  Blutgefäßbildungen    
       
Besenreiser
Teleangiektasien
Couperose
Angiome
  Besenreiser  

Besenreiser

 

Besenreiser sind bläulich gefärbte, dünne venöse Blutgefäße. Sie verlaufen in oberflächlichen Hautschichten, meist im Bereiche der Beine. Ihre Zahl und Dichte kann im Laufe der Zeit zunehmen und als ästhetisch störend empfunden werden.

Besenreiser haben keine medizinische Bedeutung und führen zu keinen subjektiven Beschwerden. Ihr Auftreten ist nicht zwingend mit einer medizinisch begründeten Venenerkrankung verbunden. Liegt jedoch eine zusätzliche Venenerkrankung vor, ist eine rein ästhetische Behandlung von Besenreisern nicht zielführend. Daher sollte vor einer ästhetischen Behandlung der Besenreiser eine Untersuchung des Venensystems (Venenstatus) durchgeführt werden.

Zur ästhetischen Behandlung der Besenreiser empfiehlt sich in erster Linie die Verödungstherapie. Details zu dieser Behandlung werden in einem ausführlichen Vorgespräch mitgeteilt, und sind auch der schriftlichen Patienteninformation gemäß ÄsthOpG zu entnehmen. 

Nachbehandlungen rötlicher Restgefäße, nicht aber bläulicher oder bräunlicher Schattierungen sind sind mittels Dioden-Laser möglich.

Besenreiser

Besenreiser. Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

  Teleangiektasien  

Teleangiektasien

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Teleangiektasien sind rötliche gefärbte, fein verzweigte arterioläre Blutgefäße. Sie können einzeln oder in großer Zahl auftreten, z.B. im Gesicht (Nase, Wangen; s. Bild). Dabei sind sie medizinisch meist harmlos. Häufige Saunabesuche, wechselnde Kälte-/Wärme- exposition oder andere physikalische Einflüsse können die Entste- hung und Zunahme von Teleangiektasien begünstigen.

In seltenen Fällen können Teleangiektasien auch Zeichen anderer Erkrankungen sein. Dies muss ärztlicherseits überprüft werden.

Die Behandlung von Teleangiektasien kann auf mehrere Arten erfolgen:

Kaustische Verödung

Mittels Hochfrequenz-Kaustik können feinste Blutgefäße verödet werden. Dabei dringt die Nadelelektrode in die Blutgefäße ein und unterbricht deren Verlauf. Auf diese Art lassen sich einzelne Gefäße, aber auch flächige Gefäßnetze beseitigen bzw. reduzieren. 

Um den Eingriff weitgehend schmerzarm zu gestalten, wird eine Stunde vor der Verödung im Behandlungsgebiet ein Okklusivverband mit lokalanästhetischer Creme angelegt. 

Die Nachbehandlung erfolgt mit Wundpuder. Es entstehen zahl- reiche kleine Krusten, die sich binnen weniger Tage von selbst lösen. Um einer möglichen Infektion vorzubeugen, sollen in dieser Zeit mechanische und thermische Reizungen, Seifen, Shampoos und stärkere UV-Bestrahlung vermieden werden. Eine milde Rötung kann bis zu zwei Monate nach der Behandlung bestehen bleiben. Zu erwarten ist eine weitgehende - nicht vollständige - Reduktion der sichtbaren Gefäße.

Laserbehandlung

Auch die Oberflächenbehandlung mittels Dioden-Laser kann zum weitgehenden Abklingen der sichtbaren Teleangiektasien führen.

Teleangiektasien

Teleangiektasien der Wange. Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

  Couperose  

Couperosex

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Dieser Begriff steht für eine diffuse Rötung des Gesichts, vor allem im Bereiche der Wangen, der Nase und angrenzenden Stirn. Die sichtbare Rötung beruht auf einem Netzwerk feinster Blutgefäße. Manchmal  ist die Couperose Vorbote einer sog. Rosazea, die eine medizinische Erkrankung darstellt. Couperose tritt eher bei Frauen ab dem dritten Lebensjahrzehnt auf, und wird durch äußere Reize gefördert (häufige Saunabesuche, wechselnde Kälte- / Wärmeexpo- sition usw.).

Vorbeugend sollen die auslösenden Reize gemieden werden. 

Therapeutisch kann die Couperose am ehesten mit einem Laser behandelt werden (z.B. Erb:YAG).

 
  Angiome  

Angiome

 

 

Angiome sind gutartige Wucherungen kleinster Blutgefäße. Sie entwickeln sich aus punktförmigen Herden, und können langsam zu größeren Flecken, Knötchen und Knoten heranwachsen. Wiewohl harmlos, können vor allem größere Angiome bei Verletzungen stärker bluten. 

Kleinere Angiome können sich in großer Zahl über weite Flächen der Haut ausbreiten, nicht selten im Stammbereich (Brust, Bauch, Rücken). Ihre Behandlung ist einfach, und kann auf mehrere Arten erfolgen:

Kaustische Verödung

Mittels Hochfrequenz-Kaustik können Angiome verödet werden. Dabei dringt die Nadelelektrode in die Angiome ein, und löst deren Gewebe auf. Zurück bleiben oberflächliche Krusten, deren Ausmaß von der Größe der verödeten Angiome abhängt. 

Der Eingriff erfolgt - weitgehend schmerzfrei - in Lokalanästhesie. Wenige, größere Angiome werden mittels Injektion anästhesiert. Größere Hautareale mit zahlreichen Angiomen werden hingegen mit lokalanästhesierender Creme versorgt. Diese wird eine Stunde vor der Behandlung in der Arztpraxis aufgetragen, das Behandlungsareal mit einem Okklusivverband abgedeckt.

Die Nachbehandlung erfolgt mit Wundpuder. Die im Zuge der Abheilung entstehenden Krusten lösen sich binnen weniger Tage ab. Um einer möglichen Infektion vorzubeugen, sollen in dieser Zeit mechanische und thermische Reizungen, Seifen, Shampoos und stärkere UV-Bestrahlung vermieden werden. Nach Abheilung können geringe Pigmentunterschiede an den behandelten Stellen verbleiben. Diese Unterschiede vergehen gewöhnlich nach 6-12 Monaten. 

Die Neigung zur Bildung neuer Angiome kann auch weiterhin bestehen bleiben.

Laserbehandlung

In Abhängigkeit von der Beschaffung der Angiome, können diese mittels verschiedener Laser-Methoden selektiv behandelt werden.

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Angiome

Angiome der Bauchregion. Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

 

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Letzte Aktualisierung der Seite: 25.02.2013