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Dr. Michael HÖRNER
 

Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

1140 Wien, Hütteldorfer Straße 117 / 9

 

www.hautarzt-hoerner.at   mail: praxis@hautarzt-hoerner.at   T: 01/789 26 54

 

   

ÄSTHETISCHE DERMATOLOGIE

 

Ästhetische Behandlungen und Operationen

 

 

 

 

Die Haut ist unser sichtbares Kleid nach außen: Wir wollen es makellos bewahren.

Die Dermatologie hat zahlreiche Möglichkeiten,  störende Veränderungen zu beseitigen oder zu verringern.

 

   
Hautbild und Hautpflege  
Ästhetische und indizierte Behandlungen  
Fibrome, Warzen, Drüsengewächse  
Störende Male  
Pigmentierungen  
Besenreiser, Couperose, Angiome  
Augenlid  
Ohr  
Narbenbehandlung  
Lasertherapie  
   

Hautbild  

 

Unsere Haut bildet die sichtbare Grenze zur Außenwelt, zugleich eine schützende Barriere. Wir kommunizieren über die Haut: Durch Tasten und Fühlen; aber auch unwillkürlich durch Erröten und Erblassen. 

Unsere Haut möglichst lange gesund, jugendlich und schön zu erhalten, ist Teil unserer Lebensqualität. Schönheit hängt natürlich nicht nur von makelloser Haut ab. Es ist schon viel erreicht, wenn wir uns "in unserer Haut wohl fühlen". Wir leben jedoch in keinem Glassturz: Die Haut zeigt mit den Jahren zuneh- mend Spuren des Erlebten; zugleich entwickeln sich im Zuge eines Alterungsprozesses sichtbare Unregelmäßigkeiten.

Diese Erscheinungen müssen keine Krankheit darstellen. Dennoch können sie als störend und beein- trächtigend empfunden werden. Die hier beschriebenen Hautveränderungen sind daher nur teilweise als ästhetisches Problem zu betrachten. Dementsprechend wird hier zwischen rein ästhetischen und indizierten Behandlungen unterschieden. 

 
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Hauttyp und Hautzustand

Der Hauttyp wird bestimmt von erblichen Faktoren: So finden wir z.B. unterschiedliche Pigmentierung, Behaarung, Elastizität des Bindegewebes und Alterungsneigung.

Der Hautzustand spiegelt die Auswirkung von Umwelteinflüssen auf den jeweiligen Hauttyp.

Gesunde Haut bietet ausreichenden Schutz gegen die Vielzahl täglicher Beanspruchungen. Ihre eigene Regenerationsfähigkeit steht im Gleichgewicht mit äußeren Einflüssen.

Empfindliche Haut bietet geringeren Schutz. Ihre Widerstandsfähigkeit lässt sich durch konsequente Hautpflege jedoch deutlich verbessern.

Geschädigte Haut trägt Spuren der Beanspruchung. Sie benötigt sowohl  pflegerische als auch thera- peutische Maßnahmen.

 
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Was wir selbst beitragen können

Wir können selbst viel dazu beitragen, ein gutes Hautbild zu bewahren: z.B. durch richtige Hautpflege, und durch Meidung besonderer Risken. So führt übermäßige Sonnenexposition u.a. zu verfrühter Haut- alterung.

 
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Hautpflege

Hautpflege begleitet uns lebenslang. Eine Vielzahl von Produkten wie Salben, Cremes, Lotionen, Bade- zusätze, Shampoos etc. steht zur Verfügung. Dabei handelt es sich nicht um Therapeutika;  Pflege- produkte enthalten keine Medikamente. Ihre konsequente und richtige Anwendung hat dennoch große Wirksamkeit in der Erhaltung einer gesunden Haut.

 
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Möglichkeiten der Dermatologie

Dermatologische Maßnahmen beginnen bei der Empfehlung zur richtigen Hautpflege. Sie umfassen aber auch oberflächlich wirksame oder  tiefer gehende (invasive) Therapien. Diese können zu deutlichen Verbesserungen führen; jedoch besteht keine Garantie auf völlige Herstellung eines bestimmten, subjektiv erwarteten Zustandes.

Die vorliegende Seite präsentiert eine Anzahl häufiger Themen und Fragestellungen. Keine der genann- ten Fragestellungen erfordert eine zwingende Therapie. Dennoch kann - je nach Voraussetzung -  eine rein ästhetische oder sogar medizinisch begründete Behandlung sinnvoll und möglich sein. Über diese wird in einem ausführlichen Vorgespräch informiert. Vor operativen (invasiven) Eingriffen, besonders aber im Falle rein ästhetisch begründeter Behandlungen wird ein schriftlicher Revers (Patienteninformation) erstellt und ausgehändigt. Darin werden Methode, Nutzen, Risken, mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen, Erfolgsausichten und erwartete Kosten der beabsichtigten Behandlung festgehalten; sowie mögliche therapeutische Alternativen.

 
Ästhetische und indizierte Behandlungen  
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Ästhetische Operation

Entsprechend Definition des ÄsthOpG handelt es sich bei ästhetischen Operationen (ästhetische Chirurgie, ästhetisch-chirurgische Eingriffe) sinngemäß um operativ-chirurgische Behandlungen zur Verbesserung des optischen Aussehens aus rein ästhetischen Gründen, d.h. ohne medizinische Indikation. 

 
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Ästhetische Behandlung

Ästhetische Behandlungen sind definiert als Behandlungen mit anderen als operativ-chirurgischen Methoden; zur Verbesserung des optischen Aussehens aus rein ästhetischen Gründen, ohne medizini- sche Indikation. Hier kommen nicht-invasive oder minimal-invasive Methoden zur Anwendung.

Rein ästhetisch störende Hautveränderungen stellen keine Krankheit dar. Es besteht somit keine medizinische Indikation zu ihrer Behandlung. 

 
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Indizierte Operation und Behandlung

Eine medizinische Indikation liegt sinngemäß vor, wenn eine Behandlung oder Operation zur medizi- nisch begründeten Beseitigung oder Linderung eines anatomischen oder funktionellen Krankheits- zustandes durchgeführt wird.

Oft aber kommt es zu Überschneidungen zwischen ästhetischen und medizinischen Erwägungen: Zahlreiche Hauterscheinungen können sowohl als optisch störend, zugleich als medizinisch beeinträch- tigend empfunden werden. Dies ist z.B. der Fall bei größeren Narben; oder bei an sich gutartigen Hautgewächsen, welche durch die Vielzahl ihres Auftretens zu einer Beeinträchtigung führen. 

Selbst medizinisch relevante Hauterscheinungen können im Einzelfall ev. keine Krankheit im Sinne des Sozialversicherungssystems darstellen. Ihre Behandlung gilt daher als nicht kassenärztliche Leistung.

 
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Verrechnung

Die Kosten dermatologisch-ästhetischer Behandlungen und Operationen werden nicht von einem inländischen Träger der Sozialversicherung oder der Krankenfürsorge übernommen. Sie müssen privat bezahlt werden und unterliegen der Umsatzsteuerregelung; d.h. die Verrechnung erfolgt zuzüglich 20% Umsatzsteuer.

Nicht-kassenärztliche Leistungen müssen in der Regel ebenfalls privat bezahlt werden; ihre Verrech- nung erfolgt ohne Umsatzsteuer.

In bestimmten Fällen werden die Kosten nicht-kassenärztlicher Behandlungen und Operationen von privaten Versicherungen übernommen.

Fragen der Kostenübernahme werden vorab besprochen. Das Behandlungshonorar wird grundsätzlich im voraus festgelegt und richtet sich nach den Erfordernissen des individuellen Falles. Richtwerte finden Sie auf der Liste der Leistungstarife, sowie auf dem Aushang im Wartezimmer der Arztpraxis.  

 
Fibrome, Warzen, Drüsengewäche  
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Fibrome sind gutartige, hautfarbene Wucherungen von Oberhaut und Bindegewebe. Sie entstehen häufig in den Körperbeugen (Hals, Achseln, Leistenregion). Ihre Zahl und Größe kann im Laufe der Zeit zunehmen, wodurch lokale Reizungen begünstigt werden. - Als Sonderform können sich Fibrome der Augenlider entwickeln (s.u.). 

Die Entfernung von Fibromen ist einfach, und kann auf verschiedenem Wege erfolgen.

 
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Seborrhoische Warzen sind gutartige, bräunlich gefärbte, beetartig flache bis krustig erhabene Wucherungen der Oberhaut. Ihre Oberfläche erscheint oft rau und zerklüftet. Sie können einzeln oder in großer Zahl auftreten, nicht selten im Stammbereich (Bauch, seitlicher Brustkorb, Rücken); aber auch im Gesicht. Mit zunehmender Ausbreitung kann es zu vermehrten Hautirritationen kommen.

Die Abtragung seborrhoischer Warzen ist einfach, und kann auf verschiedenem Wege erfolgen.

 
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Talgdrüsenhyperplasien sind gutartige Wucherungen von Hautdrüsen. Sie zeigen sich meist im Stirn- oder Schläfenbereich als hautfarbene bis weißliche, flach erhabene Knötchen mit strukturierter Oberfläche. Zahl und Größe sichtbarer Herde können im Laufe der Jahre zunehmen. Die Wucherungen können mit erhöhter Infektbereitschaft der Haut verbunden sein.

Die Abtragung vergrößerter Talgdrüsen ist einfach, und kann auf verschiedenem Wege erfolgen.

 
Störende Male  
 

Gutartige Hautmale, die kein gesundheitliches Risiko bergen, können aus medizinischen Gründen belassen werden. Zu ihnen zählen die bindegewebigen Male (Dermale Naevi). Sie bilden weiche und regelmäßige Knoten, deren Größe im Laufe der Jahre langsam zunehmen kann. Mit zunehmender Größe können sie häufiger irritiert werden, z.B. durch Reibeeffekte der Kleidung.

Werden bindegewebige Male als störend empfunden, können sie auf verschiedenem Wege entfernt werden. Für größere Herde eignet sich meist ein einfacher dermato-chirurgischer Eingriff. Dieser erfolgt ambulant in Lokalanästhesie.

 
Pigmentierungen  
 

Natürliche Pigmentierungen (Verfärbungen) können im Laufe der Zeit als Reaktion auf verschiedene Beanspruchungen der Haut auftreten; z.B. Sonneneinstrahlung, mechanische Schädigungen, abgelau- fene Infektionen und Ekzeme. Dabei sind homogen-fleckige bräunliche Pigmentierungen gewöhnlich als harmlos zu betrachten. Sie zeigen nach Wegfall der auslösenden Reizung keine spontane Wachs- tumstendenz. 

Durch langjährige UV-Strahlung können Zahl und Ausbreitung sog. lentiginöser Male (Bild) deutlich zunehmen. Dies kann mit erhöhtem Risiko auf sonnenbedingte Hautschäden verbunden sein. Daraus ergeben sich Übergänge zur medizinisch begründeten Behandlung zahlreicher lentiginöser Male.

Harmlose Pigmentveränderungen dürfen nicht verwechselt werden mit medizinisch relevanten Pigmentierungen und Pigmentmalen! Letztere bedürfen ärztlicher Kontrolle und jedenfalls zeitgerechter medizinischer Behandlung. 

Künstliche Pigmentierungen (Tattoos) gelten als modisches Attribut. Sie entstehen durch Einbringen von Farbstoffen in tiefere Hautschichten. - Probleme treten auf, wenn ein gesetztes Tattoo nach Jahren aus ästhetischen Gründen wieder entfernt werden soll; oder wenn ein Tattoo sich als unverträglich erweist.

Eine Reihe dermatologischer Maßnahmen steht zur Verfügung, um natürliche oder künstliche Pigmentierungen zu verringern oder gänzlich unsichtbar zu machen.

 
Blutgefäßbildungen  
 

Im Laufe der Jahre können sich harmlose, aber deutlich sichtbare Blutgefäße bilden, die als störend empfunden werden. Sie treten häufig im Gesicht, im Brust- und Bauchbereich, und auf den Beinen auf. Dabei erscheinen sie in unterschiedlicher Gestalt:

 
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Besenreiser: bläulich gefärbte Äderchen

 
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Teleangiektasien: rötlich gefärbte Äderchen

 
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Couperose: flächige Rötung des Gesichts

 
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Angiome: rote Knötchen

 
 

Alle Gefäßbildungen können im Laufe der Zeit zunehmen. Dabei bilden Teleangiektasien und Besen- reiser immer dichtere Netze; Angiome hingegen teils flächige Beete oder knotige Herde. Die medizini- sche Bedeutung zahlreicher knotiger Angiome liegt in ihrer Blutungsneigung nach Verletzungen.

Die Behandlung dieser störenden Blutgefäßbildungen ist einfach, und auf verschiedenem Wege möglich.

 
Augenlid  
 

In der Begegnung fällt unser Blick auf die Augen des Anderen: Veränderungen der Lidregion werden oft als störend empfunden. Zu solch harmlosen, manchmal dennoch ausgeprägten Erscheinungen zählen:

 
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Fibrome: bindegewebige Wucherungen, "Stielwarzen"; ihre Abtragung wird im Bereiche der Augenlider von den Krankenkassen bezahlt.

 
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Syringome: zystische halbkugelige Bildungen von Schweißdrüsen;

 
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Xanthelasmen: gelbliche Herde, denen eine Ansammlung fett- speichernder Zellen im Bindegewebe der Lider zugrunde liegt;

 
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Schlupflider, Tränensäcke, und andere ästhetisch störende Veränderungen der Lidform.

 
 

Die Behandlung der meisten gutartigen Lidveränderungen ist auf einfachem Wege in Lokalanästhesie möglich. Lidkorrekturen erfordern ggf. einen plastisch-rekonstruktiven Eingriff.

 
Ohr  

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Ohrringe stechen

Das klingt schlimmer, als es ist: In Bruchteilen einer Sekunde wird mittels Spezialgerät ein provisori- scher Ohrstecker gesetzt.

 

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Rekonstruktion des Ohrläppchens

Langjähriges Tragen schwerer Ohrgehänge kann zur Ausweitung der Perforation im Ohrläppchen führen. Im Extremfall kommt es nach Jahren zur schmerzlosen Teilung des Ohrläppchens in zwei Hälften.

Sowohl die ausgeweitete Läppchenperforation, als auch das geteilte Ohrläppchen lassen sich dermato- chirurgisch rekonstruieren. Der Eingriff erfolgt ambulant in Lokalanästhesie. Frühestens sechs Monate nach erfolgreichem Eingriff kann im sauber verheilten Ohrläppchen ein neuer, leichter Ohrstecker gesetzt werden.

 
Narbenbehandlung  

 

Narben sind ein Ersatzgewebe, welches als Reaktion auf tiefere Verletzungen, Operationen, aber auch Infektionen entsteht. Dabei kann es manchmal zu überschießender (hypertropher) Narbenbildung kommen. Entwickelt sich eine Narbe über das ursprüngliche Wundgebiet hinaus, spricht man von einem Keloid. Bestimmte Hautareale, wie Brust- und Decolleté- Bereich, oberer Rücken, Schultern, Kinn und Ohrläppchen scheinen eher gefährdet zu sein, stärkere Narben zu bilden. Ausgeprägte Akne kann sowohl hypertrophe als auch atrophe (eingesunkene) Narben hinterlassen.

Konservative Narbenbehandlungen umfassen u.a. spezielle Cremes und Narbengele. Mittels invasiver Methoden (Injektion, Operation) können Narben abgeflacht, verkleinert oder gänzlich entfernt werden. Operative Eingriffe hinterlassen freilich selbst eine Narbe, die aber viel unauffälliger sein sollte als die ursprüngliche.

 
Lasertherapie  

 

LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation

Licht ist eine elektromagnetische Welle. Lasertechnik bedeutet einen Verstärkungseffekt durch Anregung und Erzeugung einer kohärenten (gleichschwingenden) Strahlung bestimmter Wellenllänge. So erreicht Laserlicht viel  höhere Leistungsdichten, als ein konventioneller Lichtstrahl. 

Zahlreiche Lasersysteme stehen zur Verfügung; z.B. Gas-, Festkörper-, Flüssigkeits- und Diodenlaser. Je nach Bauart ergeben sich unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten; z.B.:

 

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Haarreduktion / Haarentfernung (mit Langzeiteffekt);

Entfernung roter Blutgefäße und Blutgefäßnetze (Teleangiektasien, Couperose);

Nachbehandlung bläulicher Besenreiser im Gefolge einer Verödung;

Entfernung bzw. Verringerung von Tätowierungen;

Behandlung gutartiger Veränderungen der Augenlider (gelbliche Xanthelasmen, Syringome);

Abtragung diverser Hautgewächse;

Gewebestraffung (skin rejuvenation);

u.v.a.

 
 

Zu möglichen Nebenwirkungen einer Laserbehandlung zählen z.B.  zeitweilige Hautreizungen, Pigment- veränderungen, im ungünstigen Fall sogar Verbrennungen und Narben. Vor jeder Lasertherapie ist daher ein umfassendes  Informationsgespräch notwendig.

Hinweis: Derzeit (Mai 2017) steht an der Praxis kein Laser zur Verfügung. Auf entsprechenden Wunsch werden Patientinnen und Patienten jedoch gerne an spezialisierte ärztliche Stellen weiter verwiesen.

 

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